Inhaltsstoffe von Körperpeelings bestehen meist aus Zucker oder Salz, vermischt mit Ölen, Pflanzenbutter oder einer Cremebasis. Die Körner entfernen abgestorbene Hautzellen; die Basis erleichtert das Verteilen und macht die Haut geschmeidig.
Manche Peelings enthalten zusätzlich Glycerin, Duftstoffe und Inhaltsstoffe für leichteres Abspülen oder bessere Haltbarkeit. Jeder Stoff erfüllt eine Funktion. Mehr Inhaltsstoffe oder stärkere Reibung bedeuten nicht automatisch ein besseres Produkt.
Häufige Inhaltsstoffe von Körperpeelings und ihre Funktionen
Ein Peeling hat zwei Hauptbestandteile: Peelingkörner und Basis. Die Körner lösen abgestorbene Hautzellen, die Basis hält sie zusammen und bestimmt das Hautgefühl.
| Inhaltsstoff | Hauptfunktion | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Zucker und brauner Zucker | Peelen die Haut und lösen sich in Wasser | Korngröße und Rauheit |
| Meersalz und Bittersalz | Sorgen für eine körnige Peelingtextur | Kristallgröße und Hautgefühl |
| Kaffee und Pflanzenpulver | Liefern Peelingpartikel | Scharfe Kanten und Rückstände |
| Kokosöl und andere Öle | Verbessern die Gleitfähigkeit und pflegen die Haut | Öliges Hautgefühl nach dem Abspülen |
| Sheabutter und Kakaobutter | Machen die Basis reichhaltiger und dicker | Verteilbarkeit |
| Glycerin | Bindet Wasser | Wirkung in der Gesamtformulierung |
| Emulgatoren | Helfen, Öl mit Wasser zu vermischen | Wie leicht das Peeling abspülbar ist |
| Konservierungsstoffe | Helfen, schädliche Keime zu kontrollieren | Eignung für die Formulierung |
Duft- und Farbstoffe sind optional. Sie beeinflussen Geruch und Aussehen, nicht die Peelingwirkung. Auch eine einfache Formulierung kann gut funktionieren, wenn ihre Bestandteile zusammenpassen.
Zucker, Salz oder Kaffee – was ist die bessere Wahl?
Zucker und brauner Zucker
Ein Zuckerpeeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen durch seine Körner, die sich beim Abspülen auflösen. Auf dem Etikett kann Zucker als „Sucrose“ stehen.
Brauner Zucker ist in selbstgemachten Peelings beliebt, aber nicht automatisch sanft. Entscheidend sind Korngröße, Einsatzmenge und wie stark gerieben wird.
Feine Körner und eine gut gleitende Basis können sich milder anfühlen.
Meersalz und Bittersalz
Meersalz besteht überwiegend aus Natriumchlorid, Bittersalz aus Magnesiumsulfat. Diese Salze unterscheiden sich und verhalten sich in Rezepturen nicht unbedingt gleich.
Bei beiden ist die Kristallgröße wichtig: Große Kristalle können die Haut reizen. Mineralstoffangaben belegen weder eine heilende noch eine entgiftende Wirkung.
Kaffee und Pflanzenpulver
Kaffee verleiht einem Peeling eine besondere Optik und Struktur. Anders als Zucker löst er sich nicht auf und kann mehr Rückstände hinterlassen.
Gemahlene Schalen und Samen haben unterschiedlich geformte Partikel, von denen einige rauer sind. „Natürlich“ bedeutet nicht automatisch „mild“. Entscheidend ist das fertige Produkt, nicht nur der Partikelname.
Wie Öle und Pflanzenbutter das Hautgefühl verändern
Zwei Peelings mit demselben Zucker können sich sehr unterschiedlich anfühlen. Kokosöl und andere Öle lassen die Körner leichter gleiten; Pflanzenbutter macht die Basis reichhaltiger und fester.
Auch die Grundlage beeinflusst das Abspülen:
- Ölbasiert: Hinterlässt oft ein reichhaltiges Gefühl und einen öligen Film.
- Abspülbares Ölpeeling: Enthält einen Emulgator, damit sich Öl mit Wasser verbindet.
- Cremepeeling: Hält die Körner in einer Mischung aus Wasser und Öl.
- Schäumendes Peeling: Enthält Tenside und ähnelt einem Reinigungsprodukt.
Bei trockener Haut kann eine rückfettende Basis angenehmer sein. Mechanische Peelings eignen sich jedoch nicht für alle. Die American Academy of Dermatology warnt, dass sie trockene oder empfindliche Haut reizen können.
Üben Sie nur leichten Druck aus. Meiden Sie Schnitte, Sonnenbrand und schmerzende Stellen. Anschließend eincremen und bei Brennen oder anhaltender Reizung die Anwendung beenden.
Zutaten für DIY-Körperpeelings und sichere Aufbewahrung
Ein einfaches selbstgemachtes Peeling besteht häufig aus Zucker und Öl. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, wie lange es sicher haltbar ist.
Wasser, frische Früchte und wasserbasierte Extrakte verändern die Mischung und können das Risiko von Schimmel- oder Bakterienwachstum erhöhen. Gehen Sie nicht von monatelanger Haltbarkeit aus.
Vitamin E verlangsamt das Ranzigwerden von Ölen, ersetzt aber keinen Konservierungsstoff. Der Leitfaden von Bramble Berry erläutert die unterschiedlichen Aufgaben.
Selbst wasserfreie Peelings benötigen eine Sicherheitsprüfung. Durch nasse Hände kann beim Duschen Wasser ins Gefäß gelangen. Verpackung und Nutzungsverhalten sind wichtig.
Ätherische Öle geben Duft, sind für die Peelingwirkung nicht nötig und können reizen. Sie eignen sich weder als Konservierung noch zum nachträglichen Beimischen in ein Fertigprodukt.
Inhaltsstoffe für Ihre Körperpeeling-Marke auswählen
Definieren Sie zuerst das gewünschte Hautgefühl: reichhaltiges Zuckerpeeling, mildes Cremepeeling oder schäumende Reinigung? Wählen Sie passende Zutaten.
Vergleichen Sie Proben mit derselben Menge und Methode. Prüfen Sie:
- Wie rau sich die Körner anfühlen.
- Wie gut sich das Peeling verteilen und abspülen lässt.
- Wie viel Öl oder Körnchen auf der Haut zurückbleiben.
- Ob sich die Textur bei Lagerung verändert.
- Ob die Verpackung ausläuft oder umständlich ist.
Prüfen Sie den gesamten Wasch- und Abspülvorgang. Anfangs kann das Peeling weich wirken und rauer werden, wenn das Öl entfernt wird.
Legen Sie vor dem Marktstart Prüfungen für Haltbarkeit und mikrobiologische Sicherheit fest. Auf der Xiangxiang-Daily-Seite zur Herstellung von Private-Label-Körperpeelings können Sie über gewünschte Textur, Verpackungsgröße, Zielmarkt und Bestellmenge sprechen.



